Unsichtbare Arbeiten

Kollage aus Details verschiedener „Unsichtbarer Arbeiten“

 

Viele Arbeiten werden nicht wahrgenommen. Diese Arbeiten stelle ich in weiß auf weiß dar. Die ersten Motive wählte ich aus meiner eigenen Welt. Aber inzwischen sind schon viele Anregungen anderer Personen aufgenommen worden. So hat mein Mann gemeint, ein Auto muss ich auch sticken. Seine Begründung: Ein „Auto muss man tanken. Das Auto muss in die Werkstatt gebracht werden. Mit dem Auto muss man fahren, auch wenn man müde ist. Das Auto ist immer aus- oder einzuräumen. …

Auch stellte ich Erinnerungen aus meiner Jugend dar: „Als ich 10 Jahre alt war, wurden in einer Straße meines Heimatortes in einer neu gebauten Einfamilienhaussiedlung ein Swimmingpool nach dem anderen gebaut. Wie ich Abitur machte waren fast alle Swimmingpools wieder zugeschüttet. Die Chemie zu überwachen, das Laub zu entfernen und ständig aufzupassen, ob auch ja kein Kind hinein fällt, war den Hausfrauen einfach zuviel Arbeit. Heute sehe ich wie bei meinen Nachbarn ein Swimmingpool nach dem anderen gebaut wird“.

Ich stelle auch aktuelle „unsichtbare Arbeiten“ dar, wenn ich mich wieder einmal besonders geärgert habe. Einen

Kronleuchter, das Kinderspielzeug meines Sohnes, der Mist der nicht rausgetragen wurde, der Kalender, der geführt und Termine beinhaltet, die geplant werden müssen, und natürlich die Wäsche. „Unsichtbare Arbeiten“ finden sich genug in jeden Haushalt in jeder Familie und auch bei Alleinstehenden.

Viele Arbeiten werden nicht wahrgenommen. Diese Arbeiten stelle ich in weiß auf weiß dar. Die ersten Motive wählte ich aus meiner eigenen Welt. Aber inzwischen sind schon viele Anregungen anderer Personen aufgenommen worden. So hat mein Mann gemeint, ein Auto muss ich auch sticken. Seine Begründung: Ein „Auto muss man tanken. Das Auto muss in die Werkstatt gebracht werden. Mit dem Auto muss man fahren, auch wenn man müde ist. Das Auto ist immer aus- oder einzuräumen. …

Auch stellte ich Erinnerungen aus meiner Jugend dar: „Als ich 10 Jahre alt war, wurden in einer Straße meines Heimatortes in einer neu gebauten Einfamilienhaussiedlung ein Swimmingpool nach dem anderen gebaut. Wie ich Abitur machte waren fast alle Swimmingpools wieder zugeschüttet. Die Chemie zu überwachen, das Laub zu entfernen und ständig aufzupassen, ob auch ja kein Kind hinein fällt, war den Hausfrauen einfach zuviel Arbeit. Heute sehe ich wie bei meinen Nachbarn ein Swimmingpool nach dem anderen gebaut wird“.

Ich stelle auch aktuelle „unsichtbare Arbeiten“ dar, wenn ich mich wieder einmal besonders geärgert habe. Einen

Kronleuchter, das Kinderspielzeug meines Sohnes, der Mist der nicht rausgetragen wurde, der Kalender, der geführt und Termine beinhaltet, die geplant werden müssen, und natürlich die Wäsche. „Unsichtbare Arbeiten“ finden sich genug in jeden Haushalt in jeder Familie und auch bei Alleinstehenden.

Serie aus bestickten Baumwolltüchern (4 in jeweils 8 Teile zerschnittene Betttücher ); 53 x 78 cm; 2009-2010

 


Kollage aus Details verschiedener „Unsichtbarer Arbeiten“